Wittmann Kies & Beton bezieht Strom aus dem Solarpark Neuburg

Seit heute fließt Solarstrom direkt vom Solarpark Neuburg Donau in das Unternehmen Wittmann Kies & Beton GmbH. Die gemeinsame Umsetzung der positiven Studienergebnisse der Technischen Hochschule Ingolstadt mit dem Ingolstädter Solarunternehmen Anumar wurde daher heute mit ausgewählten Gästen gefeiert.

Ulrike Wittmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Wittmann Kies & Beton, freute sich über den erfolgreichen Stromanschluss: „Unser Betrieb vermeidet nun jährlich ca. 160t CO2 und leistet damit einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz. Dies passt zu unserer strategischen Ausrichtung, das Thema Nachhaltigkeit auch im eigenen Unternehmen zu leben.“

Vor etwa einem Jahr hatte die Technische Hochschule Ingolstadt in der Studie „Stromkostenreduzierung für Industriebetriebe durch Photovoltaik“ bestätigt, dass Unternehmen sehr gute Möglichkeiten haben, durch die Nutzung erneuerbarer Energien zu profitieren. Die Energie für unternehmerische Prozesse sollte dort produziert werden, wo sie auch benötigt wird. Für die Firma Wittmann passiert dies nun gar auf der anderen Straßenseite im Solarpark Neuburg, der eine Leistung von fast 1 MW hat. Etwa 31% des erzeugten Stroms wird nun vom Neuburger Betonwerk verbraucht.

Dr. Reinhard Brandl, Mitglied des Bundestages, zeigte sich von dem Referenzprojekt auch aus bundespolitischer Sicht begeistert: „Diese Modelle entlasten den Stromverbraucher, denn auf den bezogenen grünen Strom wird keine EEG-Vergütung gezahlt. Eine solche Projekteinweihung habe ich bisher noch nicht durchgeführt - ich hoffe auf viele zukünftige Nachahmer!“ Der Bürgermeister der Stadt Neuburg Rüdiger Vogt bestätigte, dass die „Nachbarschaftshilfe“ hervorragend ins Nachhaltigkeitskonzept der Stadt Neuburg passt.

Andreas Klier, Anumar Geschäftsführer, bewies damit, dass das entwickelte „Energy2Business“-Konzept funktioniert: „Unternehmen können ihre Stromkosten dauerhaft mit erneuerbaren Energien reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schützen. Weitere Projekte dieser Art werden in Kürze folgen, da viele Firmen nun den Fokus auf regionalen Grünstrom legen.“

Weitere Infos siehe z. B. Augsburger Allgemeine.